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18.06.2012

Peter Schad beim Stadtmusikfest stürmisch gefeiert

Blasmusik der Spitzenklasse – dafür stehen Peter Schad und seine Oberschwäbischen Dorfmusikanten. Zurecht. Das knapp 20-köpfige Ensemble begeisterte das Publikum am Samstag Abend im Bad Imnauer Festzelt restlos. Der Musikverein Bad Imnau hatte das Konzert als Höhepunkt des Stadtmusikfestes organisiert und landete damit einen Volltreffer.

Aus der gesamten Region strömten die Zuhörer in den Kurort, um Peter Schad und seine Musiker zu hören. Das nahezu voll besetzte Festzelt war schon nach der ersten Polka ganz von den Musikanten eingenommen und klatschte die Stücke begeistert mit.



MV Vorsitzender Tobias Reinacher freute sich über die ansprechende Besucherresonaz und gratulierte Schad nachträglich zum 60. Geburtstag, welchen der Volksmusikstar vergangenen Mittwoch feiern konnte. Die "Edelamateure", wie Schad seine Musikanten bezeichnet, ließen den Funken auf das Publikum überspringen. Vier Stunden lang zelebrierten sie Polka, Marschmusik und Schlager. Viele der dargebotenen Stücke schrieb Peter Schad übrigens selbst.



Wie brillant die Musiker ihre Instrumente beherrschen, zeigte sich bei den vielen Solo-Stücken, die das Konzert abrundeten. Bei einer Froschpolka entlockte Posaunist Hans Martin Maurer seinem Instrument tierische Laute und Solo-Trompeter Tobias Zinser durfte sein Können gleich zwei Mal demonstrieren. Dabei bewies er, nicht nur klanggewaltig eine Gänsehautatmosphäre erzeugen zu können, sondern mit dem Stück "Silberfäden" auch eine technisch meisterhafte Leistung. Da war sogar Peter Schad froh, nur der Peter und nicht der Trompeter zu sein. Gesangliche Unterstützung bekamen die Musikanten von der "oberschwäbischen Nachtigall" Conny Schuler. Sie bewegte das Publikum mit bekannten Volksliedern und Schlagern wie "Santo Domingo", "Der alte Schäfer", "Aber dich gibs nur einmal für mich" oder "Die Fischerin vom Bodensee" zum Mitsingen.



Trotz Schads Ankündigung "Die Schwätzerei liegt uns nicht", boten die Oberschwaben aber nicht nur musikalische Unterhaltung. Charmant führte Schad durch das Programm, erzählte lustige Anekdoten über seine Musiker und brachte das Publikum immer wieder zum Lachen.

Er wies auch auf die neue CD "Traumland" hin, aus der auch neue Titel zu hören waren.

Auch die Musikanten hatten auf der Bühne den ein oder anderen Schabernack in Petto, so dass die "Schlawiner-Polka" geradezu passend erschien. Und so fand es das Publikum, ganz nach Schads Polka, "Ewig schad", als das kurzweilige Konzert dem Ende zuging. Mit lauten Bravo-Rufen forderten sie noch eine Zugabe, die gerne gegeben wurde.


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