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10.10.2012

Engel der Musik

Heute möchten wir Ihnen ein Stück aus dem ersten Konzert unter der Leitung von Jochen Schlotter vorstellen.

Damals – Ende 2002 – hatte noch sein Vorgänger Viktor Straub die Stücke ausgewählt. Die Probenarbeit im Winter und das Konzert im neuen Jahr wurden aber bereits von Jochen geleitet.
Vor diesem Stück hatten alle Musikerinnen und Musiker, aber auch Jochen, sehr großen Respekt. Gleichzeitig zog es uns alle vollkommen in seinen Bann. Die Begeisterung für dieses Stück zeigte sich eindeutig im Abstimmungsergebnis der Musikanten, denn es erhielt die meisten Stimmen.
Dieses Musical wurde von keinem geringeren als Andrew Lloyd Webber komponiert und basiert auf einem Roman von Gaston Leroux.
Musikalisch bietet es alles, was man mit Musik ausdrücken kann. Mystische und bedrohliche Klänge, gefühlvolle, romantische und sanfte Melodien, aber auch kraftvolle und imposante Passagen werden zu hören sein.
Die Geschichte spielt in der Pariser Oper und erzählt von Erik.
Erik ist die Hauptfigur des Romans und sowohl ein musisches als auch ein technisches Genie. Er ist aber von Geburt an schwer entstellt. Im Roman von Leroux wird er als eine „Leiche ohne Nase“ beschrieben, mit tief eingesunkenen Augen, eingefallenen Wangen, gelblicher, pergamentartiger Haut und nur einigen wenigen Büscheln braunen Haares auf dem Kopf und hinter den Ohren. Auf der Flucht vor der Verachtung der Menschen hat sich Erik in den Kellern der Oper, an deren Bau er auch beteiligt war, häuslich eingerichtet. Dort lebt er in seinen geheimen Räumen und beansprucht die Loge Nr. 5 und ein monatliches Gehalt von 20.000 Franc von den damaligen Besitzern der Oper.
Mehr wollen wir an dieser Stelle noch nicht verraten.


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