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29.10.2015

Blick auf den Notenständer - Teil 1/2

Bereits in 2 Wochen, am Samstag, 14. November, veranstalten wir unser traditionelles Jahreskonzert. Heute werden wir Ihnen unseren ersten Programmteil Näher bringen.

Überall hört man vom sogenannten „Demographischen Wandel“. Von den „Jungen Wilden“, den „attraktiven Mitdreißigern“ oder von „aktiven Oldies“.

Eines der Musikstücke die wir Ihnen vortragen werden beschreibt der Komponist wie folgt: „Als ich zum ersten Mal Großvater einer wunderschönen Enkeltochter wurde, war ich von dem zarten und lieben Mädel so fasziniert, dass ich dieses Gefühl unbedingt musikalisch zum Ausdruck bringen wollte. Für einen Blasmusikkomponisten ist das keine leichte Aufgabe. Eine Flöte oder Klarinette ist natürlich ein zart klingendes Instrument, aber in Bezug auf Begleitung hatte ich wegen der Zartheit einige Bedenken. Darum habe ich mich für ein anderes Soloinstrument entschieden.“ Lassen Sie sich überraschen, welche „neuen“ Klänge Sie an unserem Konzert hören werden!

Früher war ein „Mehrgenerationen-Haushalt“ gang und gebe. Alle, vom Engelkind bis vielleicht sogar zu den Ur-Großeltern wohnten alle unter einem Dach. Die Zeiten haben sich geändert: Die Kinder haben oft kein Zeitgefühl; leben im Hier und Jetzt; Machen sich keine Sorgen was gestern war und auch keine Gedanken was morgen sein könnte.
Die erwerbstätigen Eltern hingegen leben in einer sehr anstrengenden Lebensphase: Karriere, Kinder, Hausbau, Erfolgsdruck,…… Alles ist hektisch und die Zeit vergeht wie im Flug.
Im Alter nimmt man wieder bewusst das Tempo heraus und genießt es einen ruhigen Blick auf das Leben zu haben.
Doch es ist nun mal so, wir können oftmals nicht miteinander, aber auch nicht ohne einander Leben. Diesen „Dialog“ unserer Gesellschaft wird in einem weiteren spannenden Musikstück beschrieben.

Das dritte Stück trägt eine sehr bekannte Melodie und ist auch bereits das zweite Solostück in unserem Programm. Zu diesem Bravourstück wurde um 1900 ein englischer Text geschrieben. Hier eine grobe Übersetzung ins Deutsche:
Liebling, ich werde alt, | Silberfäden sind unter dem goldenen Haar, | Sie leuchten über meine Stirn heute |Das Leben ist schnell verblasst.
Aber, mein Liebling, du bist, | Immer jung und schön für mich, | Ja, mein Liebling, du bist, | Immer jung und schön für mich.
Wenn dein Haar ist silberweiß, | Und die Wangen nicht mehr hell, | mit den Rosen des Mai bedeckt, | ich werde deine Lippen küssen und sagen: | Oh! Mein Liebling, mein allein, allein, | Du bist nie älter geworden! | Ja, mein Liebling, mein allein, | Du bist nie älter geworden!!
Liebe kann nie alt werden, | Locken können ihre Bräune verlieren; | Wangen können verblassen, | Aber die Herzen wissen, dass Liebe, | niemals, niemals zu Frost des Winters wird; | Sommer und Wärme ist immer noch in ihnen; | Kein Winter, Frost oder Kälte, | Sommerwärme ist immer noch da.
Sind Sie neugierig geworden? Am Samstag, 14. November können Sie das hier Beschrieben live und mit voller Emotion miterleben.

Ihr
Musikverein Bad Imnau


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